Bärbel Rothhaar
 
zurück Apis-Tunis 2001 / Apis-Dakar 2002

Wie schon bei dem vorangegangenen Bienenprojekten treten die Bereiche Kunst und Natur in einen Dialog. Bärbel Rothhaar setzt ihre Zeichnungen und Objekte für eine bestimmte Zeit in Bienenstöcke ein und lässt die Bienen Waben darüber bauen. Es entstehen symbiotische Kunstwerke, in denen künstlerische Intention und natürlicher Prozess miteinander verschmelzen.

Auf Einladung des Goethe Institutes konnte das Projekt Apis im Frühjahr 2001 in Tunis durchgeführt werden, wo es im Museum Nahli und der Galerie Caliga gezeigt wurde.

2002 war eine neue Version des Projekts Teil des Off-Programms der Dakar Biennale.

Mit Hilfe ortsansässiger Imker und ihrer Bienen entstanden Werke, in denen sich die europäische und die afrikanische bzw. nordafrikanische Kultur begegnen. In Tunis verwendete die Künstlerin u.a. die Illustrationen des „Description de l´Egypte“, in Dakar war das Thema die Maske, wobei eher die europäische Totenmaske als die rituelle afrikanische Maske als Vorbild diente. Die von den Bienen zernagten und mit Waben umbauten Masken wurden in der Pencum Galerie des Goethe Instituts innerhalb einer raumfüllenden Projektion von Zeichnungen gezeigt, in denen sich Körperbilder und Portraits aus beiden Kulturkreisen vielschichtig überlagerten.


Apis mellifera, lat. Honigbiene
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